
Die Ausrüstung vorhandener verfahrentechnischer Anlagen mit neuer Steuerungstechnik kann eine echte Alternative zur Neuanlage sein. Ein gutes Praxisbeispiel dafür ist die Modernisierung der Steuerungsanlage in einem Asphaltmischwerk des niederländischen Unternehmens KWS. Die Anlage, die in Staphorst bei Meppel arbeitet, wurde von einer Simatic S5 gesteuert; das Visualisierungs- und Rezeptsystem arbeitete auf Basis von MS-DOS. Sowohl hardware- als auch softwareseitig bestand Erneuerungsbedarf: Komponenten für die S5 Steuerungsgeneration sind nur noch eingeschränkt erhältlich. Bei kurzer Stillstandzeit wurde eine neue Steuerungsarchitektur mit flexiblen anpassbaren, modular aufgebauten Leitsystem und anspruchsvollem Visualisierungs-Tool implementiert.