Die permanent steigenden Anforderungen an die Produktqualität von Eisen- und Stahlerzeugnissen stellen an die Produzenten immer höhere Ansprüche. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, werden von der Qualitätssicherung immer engere Toleranzen der Walztemperatur vorgegeben. Zudem sind bei der Erzeugung von Blechen die Walztemperaturen in den letzten Jahren immer weiter gesunken. Zur Einhaltung und Überwachung der vorgegebenen Produktionsparameter sind deshalb auch moderne, auf die Anforderungen abgestimmte Messmittel zwingend notwendig.

Die Untergrenze der Walztemperaturen ist mittlerweile so weit gesunken, dass Temperaturen ab 600 °C sicher erfasst werden müssen. Um die Brammentemperatur sicher zu erfassen, werden Pyrometer eingesetzt. An den relevanten Messstellen kommt es zur Beeinflussung durch starke Wasserdampf- und Rauchbildung. Sollen hier die Temperatur sicher erfasst werden, sind zwingend Quotientenpyrometer einzusetzen. Doch nicht jedes Quotientenpyrometer ist geeignet. Wichtig ist die Auswahl von Geräten mit geeigneten Sensoren, bei denen sowohl die Rauchentwicklung als auch Wasserdampf keine Auswirkungen auf das Messergebnis hat.

Ein Quotientenpyrometer misst die Intensität der vom Messobjekt abgestrahlten Infrarotstrahlung an zwei unterschiedlichen Wellenlängen. Nach dem Planck´schen Strahlungsge-setzt und aus dem Quotient der beiden Strahlungsintensitäten wird die Objekttemperatur ermittelt. Befindet sich Rauch, Staub und Wasserdampf im Sichtweg zwischen Messgerät und Objekt, so wird das Messsignal geschwächt. Wirkt die Schwächung des Messsignals auf beide Wellenlängen gleich, bleibt der errechnete Temperaturwert konstant. Es gibt keine Beeinflussung.

Durch die Kombination neuster Sensortechnologie, modernster Messwertaufbereitung und einer speziellen lichtstarken Optiken ist es der Keller HCW GmbH gelungen, Messungen bereits ab Temperaturen von 500 °C am Walzgerüst erfolgreich durchführen zu können. Bei dem Quotientenpyrometer CellaTemp PZ 40 AF 20 wirken sich auf Grund der spektralen Empfindlichkeit des Sensors von 0,95 µm und 1,05 µm Störungen durch Wasserdampf minimal aus. Das Gerät misst quasi störungsfrei durch Wasserdampf hindurch.

Ein sicherer Messwert wird am Messbereichsanfang selbst bei einer Schwächung der spektralen Intensitäten von 50 % erreicht. Eine weitere Signalabschwächung verschiebt den Messbereichsanfang. Bei einer Verringerung der Strahlung um 90 % sind Messungen ab 580 °C möglich. Das Pyrometer passt sich automatisch den Messbedingungen an.

Die heutigen Anforderungen der Praxis werden mit dem CellaTemp PZ 40 AF 20 voll erfüllt Die sichere Erfassung von Temperaturen ab 600 °C ist mit diesem Gerät selbst bei widrigsten Umgebungsbedingungen möglich.

Applikationen

Temperaturmessung am Walzgerüst

Höhere Produktqualität und sinkende Walztemperaturen stellen neue Ansprüche an die Temperaturmessung.
KELLER HCW GmbH
Carl-Keller-Strasse 2-10
D-49479 Ibbenbüren-Laggenbeck

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Telefax: +49 (0) 5451 85-412
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